the story behind FERDINAND DIETRICH

Ferdinand Dietrich | StoreMe
Ferdinand Dietrich | StoreMe

Mit seiner Selbstständigkeit veränderte sich sein ganzes Leben, so Ferdinand Dietrich, Co-Founder der Lagerplatzbörse StoreMe. Es ist das Herzensprojekt dreier junger Männer, die sich darum bemühen, ungenützte Flächen als Lagerplätze zur Verfügung zu stellen. Von Anfang an wusste der gebürtige Niederösterreicher, dass dafür volles Engagement notwendig ist.

Wer ist bist du und was machst du?

Ich bin Co-Founder von StoreMe. StoreMe ist eine Lagerplatzbörse, die das Teilen von Lagerplatz ermöglicht. Stauräume, seien es unausgelastete Keller, Garagen oder sonstige leerstehende Räumlichkeiten, können auf der Plattform inseriert und angeboten werden.

Mein Background ist technischer und betriebswirtschaftlicher Natur. Zuletzt hab ich in einem Beratungsunternehmen gearbeitet. Wichtig sind mir Leidenschaft und Zielstrebigkeit bei der Arbeit in einem kreativen Arbeitsumfeld.

Wie kam es zur Gründung von StoreMe?

Gründen war schon länger ein Traum. Ich bin in einer Winzerfamilie aufgewachsen, somit hab ich den Spirit schon recht früh mitbekommen. Nach einigen Siteprojekten davor, hab ich gemeinsam mit zwei Freunden im Sommer 2015 das Unternehmen StoreMe gegründet. Ich war von der Idee überzeugt und wir wussten, dass wir das Unternehmen nur mit vollem Engagement aufbauen können. Der erste Weg in die Selbständigkeit.

Der Umstieg vom Angestellten zum Jungunternehmer veränderte mein gesamtes Leben. Wir bauten in relativer kurzer Zeit ein Unternehmen auf, von der Gründung bis zum Teamaufbau und der Unternehmenskultur.

Worin findest du Selbstmotivation, dein Business voran zu treiben?

Die Idee ist ein kleiner und essentieller Bestandteil von Innovation. Um Innovation zum Leben zu erwecken, müssen viele weitere Arbeitsschritte durchlebt werden, welche super spannend und herausfordernd sind. Die Triebfeder oder ein Teil davon zu sein, ist einfach spitze und stellt einen großen Motivationsfaktor dar. Das Startup-Leben ist wie Achterbahn fahren. Da hilft ein starkes Team, das sich laufend gegenseitig motiviert.

Mit welcher Herausforderung hattest oder hast du am meisten zu kämpfen?

Herausforderungen gab oder gibt es viele, dass macht es ja auch so spannend. Wir waren zu Beginn bootstrapped (eigenfinanziert) unterwegs. Da war es für alle Gründer wichtig, die persönlichen Fixkosten auf ein Minimum zu reduzieren, um Eigenmittel in das Unternehmen stecken zu können. Generell lebe ich nach dem Motto: „Geht nicht, gibt’s nicht“. Soll so viel heißen: Für jede Herausforderung bzw. Problem gibt es auch eine Lösung!

Und was liebst du an deinem Job?

An meinem Job liebe ich vieles. In einem großartigen Team, Sachen zu entwickeln und diese marktreif zu gestalten und tagtäglich daran zu arbeiten, sie größer zu machen. Tolle Erfolge waren unter anderem Jurys von unserer Geschäftsidee zu überzeugen, wie zum Beispiel der Gewinn des e-Awards, die Pitching Days in Tel Aviv oder auch die Postchallenge am Pioneers Festival.

Ein ganz besonderes Ereignis war unsere erste Investmentrunde, wo uns Hansi Hansmann und Peter Koch (Martin Global AG) ihr Vertrauen in uns und die Idee ausgesprochen haben.

Was würdest du anderen raten, die vorhaben, ein Unternehmen zu gründen?

Da wäre einerseits die angesprochene Reduktion der Fixkosten. Ganz besonders wichtig ist die Zusammensetzung des Teams. Das Team muss 120% funktionieren und gemeinsam auf einem Level interagieren. Man verbringt tagtäglich viel Zeit mit einander, da muss das Teamgefüge einfach passen. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass alle wichtigen Kompetenzfelder durch die Kernteammitglieder abgedeckt sind. Und andererseits muss natürlich Leidenschaft und Eigenmotivation vorhanden sein.

Inwiefern unterscheiden sich Wunschdenken und Realität im Bezug auf dein Unternehmertum?

Diese Dynamik in einem Startup ist schon etwas sehr verblüffendes. Man kann in relativ kurzer Zeit Großes bewirken. Die Unterstützung von Familie, Freund_innen und Bekannten ist großartig. Das ist nicht selbstverständlich!

Schließe die Augen und denke an deine unternehmerische Zukunft. Was siehst du?

Unsere Vision ist, unsere Business-Idee europaweit zu etablieren und die Nummer 1 Lagerplatzbörse zu werden. Die Marke StoreMe groß zu machen und den Storage Markt zu verändern, digital zu machen.

Welche Superheld_innen-Eigenschaft hättest du gerne und warum?

Ganz klar: ich würde gerne fliegen können. Man kann in kürzester Zeit von A nach B reisen, die Welt von oben betrachten oder einfach wegfliegen, wenn man ein wenig Ruhe braucht.

Wessen Geschichte würdest du bei the story behind gerne lesen wollen und warum?

Da gibt es einige. Spontan würde mich die Geschichte rund um Falco super interessieren. Sein ganzer Erfolgslauf mit allen durchlebten Höhen und Tiefen – mit Sicherheit ein verrücktes Leben, von dem man aber sicher einiges mitnehmen kann.

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