the story behind KUN DEVAKI

Kun Devaki | Ancient Yoga & Intuitive Art
Kun Devaki | Ancient Yoga & Intuitive Art

Kun Devaki ist Yogalehrerin, Gongspielerin sowie Anthropologin für indigene Kulturen Kolumbiens. Derzeit befindet sie sich in der Gründungsphase ihres eigenen Unternehmens (Ancient Yoga). Gemeinsam mit einer Kollegin hat sie „Intuitive Art“ gegründet, wo sie v.a. Frauen aus Kolumbien und Bali bei ihrer Handwerkskunst unterstützt. Zusätzlich bieten sie in unterschiedlichen Städten Yoga-Workshops zum Thema Körper- und Partnerübungen an.

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Yogalehrerin unterrichte nach traditionellen, indischen Wurzeln, habe selbst praktiziert und unterrichtet in Indien, Kolumbien, Deutschland, Spanien, Österreich seit 2012.

Ich bin neben meiner Tätigkeit als Yogalehrerin auch Gongspielerin, organisiere Workshops (Yoga, Meditation, Musik, Kunst) und bin Anthropologin für indigene Kulturen Kolumbiens (Universität Wien & Cartagena) und gebe ab 2017 in Graz am Lateinamerikainstitut ein Seminar über indigene Kunst Kolumbiens. 

Wie und warum kam es zur Gründung deines Unternehmens „Intuitive Art“? Wie geht es dir mit der Gründung von „Kun Devaki – Ancient Yoga“?

Intuitive Art besteht seit 2016, vor allem soll das Label Frauen, Künstler, Yogis dabei unterstützen ihre innere Schönheit zu leben und ins Außen zu tragen. Zur Gründung kam es durch die Zusammenarbeit auf Yogafestivals mit meiner Freundin Chandra Kiran aus München. Unsere beiden Visionen fühlten sich wie Bausteine eines Gesamtwerkes an, so kam es zur Gründung von Intuitive Art. Außerdem haben wir im August 2016 unser erstes eigenes Projekt umgesetzt – ein Yogakartenset, dass die Vorbereitung von Workshops, Klassen und die eigene Yogapraxis unterstützt.

Die Gründung von Ancient Yoga ist sehr spannend! Im Moment bin ich gerade dabei eine mystische Reise mit Meditation, Kundalini und Schamanismus in Kolumbien für Februar 2017 zu organisieren.

Worin findest du Selbstmotivation, dein Business voran zu treiben?

Da ich Yoga unterrichte, beschäftige ich mich sehr viel mit Yoga und probiere auch selbst viel zur Vorbereitung aus. Das ist mein Ausgleich. Wenn es sich ausgeht, fahre ich liebend gerne auf Meditations-, Yoga Retreats oder schamanische Treffen. Unter „Gleichgesinnten“ sein bestärkt mich auf meinem Weg.

Mit welcher Herausforderung hattest oder hast du am meisten zu kämpfen?

Finanzielle Instabilität. Es gibt einfach wenig Sicherheit. Positives Denken ist sehr wichtig. Aber vor allem im Gesundheitsbereich, im Speziellen Yoga und Energiearbeit, ist es nicht einfach, eine angemessene Rückleistung zu bekommen. Der Einsatz ist allerdings sehr hoch, denn da sind Vor- und Nachbereitung, Werbung und Kommunikation. Am Anfang kommt es leider oft vor, dass man unbezahlte Arbeit machen muss, die aber zur Vernetzung sehr wichtig ist.

Bei der Ur-Kunst ist die Vermittlung sehr wichtig – die Geschichte, die dahinter steckt. Durch industrielle Produkte ist der Wert schwierig feststellbar, den indigene Frauen einsetzen. Was uns im Moment helfen könnte, wäre sowas wie ein Leihkredit wie Crowdfunding oder ähnliches. So könnten wir für unsere Workshops und Produkte weiterhin Vertriebsplätze schaffen und Partner suchen, ein Netzwerk aufbauen. 

Und was liebst du an deinem Job?

Ich finde es toll, dass ich mir meine eigenen Maßstäbe setzen und nach meinen Werten handeln kann. Darunter vor allem nachhaltig zu leben und respektvoll mit der Umwelt umzugehen.

Was würdest du anderen raten, die vorhaben, ein Unternehmen zu gründen?

Folge deinem Herzensweg und vergleiche dich nicht mit anderen. Lebe deine eigenen Gesetze und übernimm‘ die volle Verantwortung dafür.

Inwiefern unterscheiden sich Wunschdenken und Realität im Bezug auf dein Unternehmertum?

Ich meine darin, die Verbindlichkeit gerne einzugehen, da Selbstverwirklichung 100%iges Selbstsein zulässt.

Schließe die Augen und denke an deine unternehmerische Zukunft. Was siehst du?

Eine Yogafarm im Wald an einem Seegrundstück. Es kommen viele internationale Menschen zur Regeneration. Zum Austausch finden schamanische Rituale statt. Es gibt heilsame Musikworkshops, Kochkurse zu veganem Kochen. Traditionelles Urwissen aus Österreich wird in Form von Themenwochen erLEBbar gemacht. Zusätzlich halte ich Seminare, Kurse und Ausbildungen zu traditionellem Naturwissen an Universitäten und politischen Organisationen als schamanische Beraterin.

Welche Superhelden-Eigenschaft hättest du gerne und warum?

Ich wär‘ gern ein Super-Brain, um die Komplexität des Lebens zu durchschauen.

Wessen Geschichte würdest du bei the story behind gerne lesen wollen und warum?

Die von Chandra Kiran, Moonrose Yoga. Mit ihr baue ich gerade „Intuitive Art“ auf.

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