the story behind SANDRA SIMPERLER

Sandra Simperler | The Good Room e.U.
Sandra Simperler | The Good Room e.U.

Die leidenschaftliche Unternehmerin Sandra Simperler hat sich vor knapp einem Jahr selbstständig gemacht. Als Inhaberin von The Good Room e.U. widmet sie sich dem Home Staging, dem Interior Design und dem Visual Merchandising. Sie unterstützt Privatpersonen, Makler_innen und Unternehmen u.a. bei Dekoration und Innengestaltung, um den Verkauf ihrer Immobilien voranzutreiben.

Wer ist bist du und was machst du?

Ich bin Inhaberin von The Good Room in Wien. Ich komme ursprünglich aus dem schönen Weinviertel und bin berufsbedingt vor etwa 15 Jahren nach Wien gezogen. Nach mehreren Stationen im In- und Ausland bei international namhaften Unternehmen als Visual Merchandiser, habe ich mich letztes Jahr dazu entschieden, mein eigenes Unternehmen zu gründen.

Mein Aufgabengebiet ist breit gefächert und besteht im Grunde aus drei Bereichen: Home Staging, Interior Design und Visual Merchandising. Beim Home Staging berate und unterstütze ich Makler_innen, Bauträger_innen und Privatpersonen, aus ihrer Immobilie das Beste raus zu holen, um diese schnell und zu einem möglichst guten Preis zu verkaufen oder zu vermieten. Das kann sowohl ein leerstehendes Geschäftslokal als auch eine Ferienwohnung oder das geerbte Haus der Großtante sein. Bei Interior Design handelt es sich um die Planung und Gestaltung von Innenräumen nach Wunsch der Kundinn_en und nicht wie beim Home Staging nach den Anforderungen der Käufer_innen-Zielgruppe. Zu guter Letzt biete ich noch Visual Merchandising für Unternehmen an. Dabei unterstütze und helfe ich bei der Shop-Gestaltung und der Schaufensterdekoration. Egal ob Messestand, Showroom oder ein neuer Laden. Gemeinsam finden wir die passende Lösung.

Wie und warum kam es zur Gründung deines Unternehmens The Good Room e.U.?

Weiterbildung hat mich immer schon interessiert, und neugierig bin ich auch. Daher habe ich schon zu Zeiten meines Angestelltendaseins verschiedene Kurse und Lehrgänge besucht. Als dann bei meinem letzten Arbeitgeber eine große Umstrukturierung stattfand, dachte ich mir: warum nicht mit diesem ganzen Wissen eine eigene Firma gründen und das tun was mir wirklich Spaß macht? Also quasi das Hobby zum Beruf machen!

Worin findest du Selbstmotivation, dein Business voran zu treiben?

Da ich ein leidenschaftlicher „Immobilienjunkie“ bin, ist durch die Gründung quasi ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Ich kann Immobilien besichtigen, die ich sonst nie zu Gesicht bekommen würde. Und wenn ich noch mit netten, sympathischen Kund_innen zusammen arbeiten kann, ist der Tag perfekt.

Sollte es doch mal einen schlechten Tag geben, baut mich mein Freund wieder auf. Er war mir auf dem ganzen Weg bisher eine riesige Stütze. Ohne seine Hilfe, Unterstützung und positiven Worte, hätte ich den Schritt in die Selbstständigkeit nicht gewagt. Das ist in gewisser Weise auch Motivation für mich – ihm etwas dafür zurückzugeben.

Ausgleich, falls es doch mal zu viel wird, finde ich im Laufen. Das ist gut um den Kopf frei zu bekommen und gleichzeitig sprudeln immer neue Ideen.

Mit welcher Herausforderung hattest oder hast du am meisten zu kämpfen?

Kurz gesagt: mit der fehlenden Zeit. Als Selbstständige, vor allem als Jungunternehmerin glaubt man zu Beginn, alles selber machen zu müssen. Um Geld zu sparen und v.a., wenn man eine Perfektionistin ist wie ich. Ich denke aber, dass es Sinn macht gewisse Tätigkeiten an Profis auszulagern, um sich auf seine eigenen Kernkompetenzen konzentrieren zu können. Der Perfektionismus kostet irrsinnig viel Zeit und Energie, damit habe ich immer noch zu kämpfen.

Natürlich darf man das Finanzielle nicht außer Acht lassen. Schließlich bist du als Ein-Personen-Unternehmen alleine für deine Einkünfte verantwortlich. Aber in erster Linie muss dir dein Beruf Spaß machen. Du bist nur dann wirklich gut in deinem Job, wenn du es gern und mit Leidenschaft machst.

Und was liebst du an deinem Job?

Die freie Zeiteinteilung, mein eigener Chef zu sein und das zu tun, was mir wirklich Spaß macht. Ich liebe es, fremde Wohnungen, Häuser oder Geschäfte zu besichtigen und im Kopf dann gleich neue Einrichtungskonzepte zu entwerfen.

Was würdest du anderen raten, die vorhaben, ein Unternehmen zu gründen?

Vorher mit der Familie und dem Partner über die Idee sprechen und abklären, ob Unterstützung von allen Seiten da ist. Es wird Zeiten geben, wo man seine Familie, seinen Partner oder seine Freunde selten sieht oder man Unterstützung in schwierigen Situationen braucht. Da ist es hilfreich, seine Familie und seinen Partner hinter sich zu wissen.

Inwiefern unterscheiden sich Wunschdenken und Realität im Bezug auf dein Unternehmertum?

Das alles etwas länger dauert als geplant, wenn man es alleine macht. Perfektionismus ist da eher kontraproduktiv.

Und man sollte sich dazwischen immer mal Auszeiten gönnen. Das ist wichtig, um abzuschalten und wieder einen anderen Blickwinkel auf die eigene Firma zu bekommen.

Schließe die Augen und denke an deine unternehmerische Zukunft. Was siehst du?

The Good Room als Online-Business. Ich möchte Online-Beratungen anbieten und einen Blog, um ortsunabhängig arbeiten zu können und auf Reisen zu gehen.

Welche Superheld_innen-Eigenschaft hättest du gerne und warum?

Beamen, obwohl das keine richtige Superhelden-Eigenschaft ist. Ansonsten würde ich gerne die Zeit anhalten können. Wäre beides extrem hilfreich.

Wessen Geschichte würdest du bei the story behind gerne lesen wollen und warum?

Schwer zu sagen. Es gibt so viele interessante Personen. Ich lasse mich überraschen!

2 comments

  • Hallo Sandra,
    beeindruckend geschrieben und toll wie du dich weiterentwickelt hast . . . Potenzial war ja immer schon genügend vorhanden !!!
    Wichtig ist, dass du weiterhin an dich und an die Sache glaubst !!! Viele Kunden schätzen das !!!
    Weiterhin alles Gute und GLG,
    Hans

    • Hallo Hans,
      vielen Dank für deine lobenden Worte. Habe eben vom Besten gelernt. Danke dafür!
      Wünsche dir auch alles Gute auf deinem weiteren, spannenden Weg.
      GLG Sandra

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